Fährten Samstag 9:00 Uhr

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Nasenarbeit

Die Anzahl der Riechzellen beim Hund ist um ein Vielfaches höher, als beim Menschen. Insofern wundert es nicht, dass der Hund die Voraussetzung zur Nasenarbeit bereits mitbringt. Jeder Hund liebt es mit der Nase zu schnüffeln und Gerüche auszustöbern. Es ist egal, welcher Rasse oder welcher Mischungsform der Vierbeiner angehört; darf der Hund die Nase einsetzen, befindet es sich ganz in seiner Welt. Nasenarbeit fördert die Konzentrationsfähig und bietet Ausgleich zu den schnellen Sportarten. Sie kann auch dazu beitragen, dass nervöse oder hektische Hunde um einiges ruhiger werden. Darüber hinaus kann der Hund die Nasenarbeit bis ins hohe Alter verrichten; und dies gilt in gleichem Maße für Herrchen oder Frauchen.
Die Einsatzgebiete der Nasenarbeit sind vielfältig; ob als Jagdhelfer, Helfer der Polizei oder beim Zoll, als Hobbysucher oder Hundesportler, Mantrailer, Rettungshund oder zur Früherkennung für Kranke und Allergiker ... auf die Leistungsfähigkeit der Hundenase kann auch heute noch nicht verzichtet werden.

 

Der PHV bietet eine Art der Nasenarbeit:

Die Fährtenarbeit

Bei der Fährtenarbeit geht es darum, dass der Hund –einmal an die Fährte (Spur) angesetzt- diese möglichst exakt verfolgt. Die Fährte führt mehrere hundert Meter weit und wechselt hierbei die Richtung. Sie führt über begangene Wege, Wiesen, Äcker, Waldboden, etc. Sie soll vom Hund in langsamer, gleichmäßiger Gangart und mit niederer Nase ausgearbeitet werden. Auf der Fährte werden Gegenstände ausgelegt; diese soll der Hund zuverlässig und schnell anzeigen. Die Gegenstände dürfen entweder im Steh, Sitz oder Platz angezeigt werden.

 

Ausrüstung:

Zu Beginn der Ausbildung werden ausreichend (weiche) Leckerchen benötigt, die der Hund besonders mag. Leckereien mit starkem Eigengeruch, wie z. B. Käse, Pansen oder Fischleckereinen sind nicht empfehlenswert. Viele gute Fährtenausbilder schwören auf kleine Würfel aus gekochtem Rinder- oder Hühnerherz (natur belassene Belohnungshappen). Die meisten Hunde mögen diese ohnehin sehr gerne. Weiterhin benötigen wir ein Halsband und eine lange Leine (ca. 3 – 5 Meter). Herrchen oder Frauchen benötigen solides Schuhwerk und ggf. wetterfeste Kleidung. Zeit, Lust und gute Laune bilden eine gute Basis für das Fährtentraining.

So harmlos die Fährtenarbeit auch aussehen mag; sie verlangt von unserem Hund ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer.  

Hundesportler stellen Ihr Können in folgenden Prüfungen unter Beweis:
Aus der Sparte Vielseitigkeitsprüfung der Gebrauchshunde (VPG) kann sich das „Schnüffel-Team“ in den dort jeweiligen Prüfungsklassen VPG I, II und III nur zur Abteilung A, Fährtenprüfung (FPr1, 2 und 3) melden.

Weitere Fährtenprüfungen sind: FH (Fährtenhund) in den Klassen: FH1 und FH2 sowie IPO-FH*  in den Klassen: IPO FH1 und IPO FH2

 

* IPO-FH = Internationale Prüfungsordnung-Fährtenhund

Vereinsleben und Vereinsarbeit

Jeder Verein ist so einzigartig wie die Mitglieder, die sich für ihn einbringen. Ein Verein gibt uns die Möglichkeit unsere gemeinsamen Interessen zu pflegen (Hundesport) und gemeinsam an Zielen zu arbeiten (z.B. die Akzeptanz von Hunden in der Gesellschaft).

Vereint geht manches leichter!